heimleuchten. 2006

Die auf den ersten Blick harmlos im Raum stehenden Wohnzimmerlampen wecken ein Gefühl angenehmer Heimeligkeit und Nostalgie. Erst auf den
zweiten Blick wird im Licht, das die Lampen verbreiten, Schrift lesbar.

Die verwendeten Textstellen stammen teilweise aus autobiographischen Erzählungen, teilweise aus Interviews von Kindern aktiver Nationalsozialisten.
Sie sind Fragmente komplexer Prozesse zwischen Verleugnung, Verdrängung und Verarbeitung.

Die Arbeit wurde erstmals bei einer Austellung im FLAK Turm Arenbergplatz im Juni 2006 präsentiert.