G R E N Z E   I M   F L U S S
Videoinstallation, 2009, 17:00

 

Franz S. und ein Freund fuhren Ende der 80er Jahre mit einem Schlauchboot von Waidhofen/Ybbs bis zum Schwarzen Meer. Dies geschah in einer Zeit, wo für viele die Welt mit der Grenze des Eisernen Vorhangs zu enden schien.

20 Jahre später reiste Christine Schörkhuber im Rahmen eines Kunstprojekts mit 7 anderen KünstlerInnen auf einem Donaukreuzfahrtschiff von Passau nach Budapest.
Mit an Bord hatte sie „Der Stachel des Fremden“ von Bernhard Waldenfels.
Die Installation besteht aus 2 Videoprojektionen und 3 Audiospuren über Kopfhörer, die nicht synchron konzipiert sind, jedoch so in Bezug zueinander stehen, dass sich bei jedem Ablauf die Verknüpfungspunkte minimal verschieben und somit die Lesart variiert.

Die Arbeit ist eine assoziative Betrachtung über das Reisen auf dem Fluss und das Phänomen der Grenze.

Stimmen/Voices
Interview Franz S.
Interview Christine Schörkhuber
Meena Lang (liest aus: Bernhard Waldenfels: Der Stachel des Fremden. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998)

Entstanden im Rahmen der White Club Expedition Juli 2009